Das Sakura-Ensemble
Das Ensemble wurde 1998 von Tomoko Mochida und Susanne Kuhn gegründet, um sich der traditionellen japanischen Musik zu widmen. Sakura heißt Kirschblüte.
Die Musikerinnen haben sich bereits an der Hochschule der Künste kennen gelernt. Sie spielen traditionelle japanische Stücke und Lieder in eigener Bearbeitung, für Querflöten (auch aus Holz), von Piccolo bis Altquerflöte.
2002 wurde das Ensemble um die Fasstrommel Taiko, gespielt von Johannes Baller, erweitert. Die Taiko begleitet die Volksmusik und bewirkt mit ihren Soloparts eine kontrastierende Abwechslung zu den eher zarten Flötentönen.
Tomoko Mochida
Tomoko Mochida studierte an der Tohogakuen-Musikuniversität in Tokyo Querflöte. Das folgende Studium an der Hochschule der Künste Berlin schloss sie im künstlerischen Hauptfach Querflöte ab.
Seither unterrichtet sie an der Musikschule Berlin-Mitte Querflöte und tritt als Solistin und Kammermusikerin auf. Der Schwerpunkt ihrer Konzerttätigkeit liegt in der japanischen Musik. Mit „Japan erzählt“, einer szenischen Lesung mit japanischer Musik, tritt sie in Berlin und anderen Städten auf.
Als Mitbegründerin konzertiert sie seit 1998 mit dem „Sakura-Ensemble“, das sich der traditionellen japanischen Musik widmet. Sie hat diese Musik aus ihrer Heimat mitgebracht und mit Susanne Kuhn gemeinsam bearbeitet, um einem breiten Publikum in Deutschland die japanische Musik und Kultur näher zu bringen.
Susanne Kuhn
Susanne Kuhn studierte an der Folkwang Schule Duisburg und an der HdK Berlin Querflöte mit dem Abschluss SMP (staatliche Musiklehrerprüfung) und künstlerisches Hauptfach. Sie wirkte in verschiedenen Orchestern in Berlin mit. Im Jazzbereich entstanden CD-Einspielungen mit dem Paul Esslinger Ensemble.
Von 1989 bis 2002 war sie Fachbereichsleiterin der Musikschule Tiergarten. Ab 2003 verlegte sie, neben ihrer Arbeit an der Musikschule-Mitte, ihren Schwerpunkt in die Konzerttätigkeit unter anderem mit dem „Artaria-Ensemble“ (Flöte, Violoncello und Klavier). Durch die Beschäftigung mit traditioneller japanischer Musik entstand 1998 das „Sakura-Ensemble“.
Beate Hundsdörfer
Beate Hundsdörfer nahm mehr als sieben Jahre Unterricht an unterschiedlichen Perkussions-instrumenten und trat in Ensembles auf, bis sie das Taiko-Trommeln für sich entdeckte.
Seitdem lernte sie traditionelles japanisches Taiko bei Peter „Su“ Markus, einem „Pionier des Taiko“ in Deutschland und Gründer der Gruppe Haguruma Daiko Deutschland. Fortbildungen führten sie nach Japan und England.
Seit 2004 unterrichtet sie Taiko in Berlin, organisiert Workshops und Projekte und tritt sowohl mit ihrer eigenen Gruppe als auch mit Musikern anderer Ensembles auf.
Seit Anfang 2008 ist Beate Hundsdörfer Mitglied des „Sakura-Ensembles".