Die Stücke und Lieder haben häufig einen konkreten Bezug zu einer Tätigkeit, einem Spiel oder Fest und erhalten daher ihren ruhigen, festlichen oder auch lebhaften Charakter.

Sakura - Kirschblüte – ist ein ruhiges Lied aus dem 18. Jahrhundert. Der Kirschbaum und damit auch dieses Lied haben eine zentrale Bedeutung in Japan. Dann wieder gibt es Melodien, die sehr kraftvoll und lebendig sind, so z.B. Soranbushi - Fischerlied. Beim Netzeinholen singen die Fischer dieses Lied gemeinsam. Klang und Tonumfang der Querflöte kommen der japanischen Flöte Shinobue am nächsten. Die Soli der Altquerflöte sind dem Gestus und der Klangfarbe der Shakuhachi nachempfunden. Die Taikotrommeln Nagado und Shime sind mal Begleitinstrument für die Lieder, mal stehen sie im Vordergrund.

Sowohl die Flöte als auch die Trommel haben in der japanischen Musik ihren festen Platz. Sie finden in der religiösen Zeremonie Verwendung und bei Matsuri, dem japanischen traditionellen Sommerfest, dürfen beide nicht fehlen.